Waldhart - Wald wie viele Bäume und hart wie Stahl

Hausbäckerei Waldhart, Telfs
Hausbäckerei Waldhart, Telfs

Damit wir uns gleich richtig verstehen. Eigentlich genau das Gegenteil zum Faschingskrapfen der gleichnamigen Hausbäckerei. Der muss, wenn es nach Chef Sebastian geht, möglichst fluffig und locker sein. Zahlreiche KundInnen kommen täglich in die drei Telfer Filialen, um sich frisches Waldhart-Brot zu gönnen:  traditionelle Gebäcke wie den Bauernlaib oder die Zeile, Süßes wie Nussschnecken und Topfengolatschen, aber auch Brioche-Buns für den schmackhaften Burger daheim.

Telfer Bäckertradition in der neunten Generation

Der heute 31jährige Sebastian übernahm als einer der jüngsten Bäckerei-Unternehmer Österreichs im Jahr 2012 von seinen Eltern Anton und Edith, feiert also 2022 sein 10-jähriges Unternehmertum. „Ich freue mich, einem etablierten Betrieb vorzustehen und bin stolz auf mein starkes Team, dem auch meine Frau Simone und meine Eltern angehören. Wichtig ist mir auch, die kommende Bäckergeneration auszubilden“, erklärt der gebürtige Telfer. Gerade hat sein Lehrling Edina Schluifer den ersten Preis des Telfer Lehrlingswettbewerbs gewonnen. „Neben unseren Groß- und Spezialbroten, dem Klein- und Feingebäck produzieren wir Kuchen, Zöpfe und Strudel. Auch unsere Burger-Buns schätzen sowohl Restaurants als auch private KundInnen“, so Waldhart weiter. Rund neuen Tonnen Mehl ist der Verbrauch in drei Wochen.

Seit die Menschen zuhause Brot backen, steigt das Ansehen ehrlichen Handwerks. Sie erkennen, was dahintersteckt, hochwertiges Gebäck herzustellen.

Sebastian waldhart

Die Bäckerei investiert viel in moderne Arbeitsgeräte wie zum Beispiel den Gärvollautomat, der die Langzeitführung der Teige unterstützen. Durch die Produktion des Teiges am Vortag hat dieser länger Zeit zu ruhen, Geschmack zu entwickeln und Wasser zu speichern. Dadurch steigt die Qualität – das Brot wird haltbarer und verträglicher. Für die kommenden Jahre soll ein kleines Café dazukommen – direkt am Hauptstandort im Telfer Obermarkt.

Der beliebteste Krapfenbäcker Tirols

Allein 1000 Stück Faschingskrapfen am Tag produziert Bäckermeister Sebastian mit seinem Team in der Spitzen-Krapfen-Zeit. Die Belohnung: die falstaff-Auszeichnung zum beliebtesten Krapfen Bäcker Tirols 2022.

Für mich muss ein Krapfen groß sein, goldbraun gebacken, innen fluffig und vor allem gehört viel Marmelade hinein.

sebastian waldhart

Aus Weizenmehl, Eiern, Butter, Zucker, Salz, Milch oder Wasser werden drei verschiedene Varianten (großteils mit Marillenmarmelade und einem Schuss Rum) des faustgroßen, mit Staubzucker gekrönten Siedegebäcks verkauft. „Als kleine Aufmerksamkeit für unsere zahlreichen Stammkunden gibt’s bei uns die ganze Saison über fünf plus einen Krapfen gratis dazu“, erklärt Waldhart. Eine ähnliche Süßigkeit wie den Faschingskrapfen genossen übrigens bereits die alten Römer in rauen Mengen. Ihr österreichisches Debüt gaben die runden Gesellen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Namensgebend zeigte sich die erfolgreiche Altwiener Hofratsköchin Cäcilie Krapf. Unter ihrem strengen Regiment entstand die heutige, aus uralten Rezepten abgewandelte Version des damals wie heute so beliebten Faschingsgebäcks.

zur betriebsinformation

Brotgenuss bis vor die Haustüre

Die Hausbäckerei nimmt täglich bis 18 Uhr Bestellungen für den nächsten Tag entgegen. Am besten per Email an bestellung.baeckerei.waldhart@gmail.com. Das gilt für Betriebe und den privaten Brotkonsum. Geliefert wird von Telfs aus bis ins Unterland nach Hall, aufs Seefelder und das Mieminger Plateau; ohne Liefergebühren ab einer Bestellmenge von zehn Euro. Dafür heißt es früh aufstehen: Bereits ab 23 Uhr startet die Backstube mit der Produktion. Damit alles rechtzeitig frisch aus dem Ofen kommt, wenn die erste Filiale in der Niederen Munde Straße um fünf Uhr früh öffnet.

hausbäckerei waldhart

Obermarktstraße 8, 6410 Telfs

+43 5262 62337

baeckerei.waldhart@telfs.com

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