Kühlschrank-Check: 5 Gründe für Heumilch

Ein kritischer Blick auf die Auswahl im Kühlregal lohnt sich, denn: Heumilch ist gesund und bekömmlicher – auch für Tiere und Umwelt.
Ein kritischer Blick auf die Auswahl im Kühlregal lohnt sich, denn: Heumilch ist gesund und bekömmlicher – auch für Tiere und Umwelt.
28.05.2021
Lesedauer: 1 Minuten

Seitdem es Nutztierhaltung gibt, gibt es Heumilch (oder silofreie Milch, wie sie früher genannt wurde). In Tirol gewinnen auch heute viele Bäuerinnen und Bauern ihre Milch auf traditionelle Art. Gründe dafür gibt es einige:

1. Gesund genießen 

Leichter verdaulich soll sie sein, die Heumilch. „Wegen dem hohen Omega-3-Anteil“, weiß Hannes Esterhammer, Geschäftsführer der Zillertaler Heumilch-Sennerei. Diese lebensnotwendigen Fettsäuren nehmen Menschen nur über Nahrung auf. Sie sollen Cholesterin- und Blutfettwerte verbessern und den Blutdruck senken.

Heumilch enthält etwa doppelt so viele Omega-3-Fettsäuren wie herkömmliche Milchprodukte.

2. Tier zuliebe

Mindestens 120 Tage im Jahr weiden Heumilch-Kühe auf den Feldern und Almwiesen. Ein reichhaltiges Gräser- und Kräuterbuffet inklusive. Im Winter stehen Heu und Getreideschrot am Speiseplan.

Silage (Gärfutter) ist für Heumilch-Tiere verboten.

3. Für die Natur

Maximal dreimal jährlich mähen Heumilch-Bauern ihre Wiesen. Nur so blühen die rund 50 verschiedenen Gräser und Bergkräuter richtig aus. Auch Vögel haben genügend Zeit, um zu brüten.

Heuwirtschaft erhält die Artenvielfalt und greift nicht in die Vegetation ein.

4. Weil’s einfach schmeckt

Das enthaltene Omega-3 und die Kräutervielfalt intensivieren den Geschmack von Bergkäse, Butter und Co. Kalorienreicher sind Produkte deshalb übrigens nicht.

Omega-3-Fettsäuren sind Geschmacksträger.

Molkereimitarbeiter in weißer Arbeitskleidung füllt in einer Produktionshalle frische Butter in rechteckige Formen, im Vordergrund eine große Rührmaschine.
© Zillertaler Heumilch-Sennerei
Die vielseitige Nahrung der Heumilch-Kühe sorgt für intensiven Geschmack.

5. Bauern geht’s gut

Etwa sechs Cent mehr Milchgeld verdienen Heumilch-Bauern als andere Nutztierhalter. Dafür halten sie sich streng an die vorgegebenen Richtlinien. Gesundheits- und naturbewusste KonsumentInnen bezahlen gerne etwas mehr: Etwa fünf bis sechs Cent zusätzlich für die Milch und ca. 50 bis 60 Cent mehr für Käse.

Heumilch-Bauern betreiben nachhaltige Landwirtschaft. Zu fairen Preisen.

Heumilch-Bauer mäht mit einem Motormäher eine steile  Bergwiese - im Hintergrund das Zillertal und die umliegende Berglandschaft.
© Zillertaler Heumilch-Sennerei
Rund 50 verschiedene Gräser und Kräuter blühen auf den heimischen Heumilch-Wiesen.

Heumilch Sennereien in Tirol:

  • Bergkäserei Schlitters Alois Hirschhuber – Schlitters
  • Dorfsennerei See Markus Knoll – See
  • Käserei Plangger – Durchholzen
  • Kaiserwinkl Sennerei – Kössen
  • Lechtaler Naturkäserei Sojer – Steeg
  • Biosennerei Kolsaß – Kolsaß
  • Sebastian Danzl´s Sennerei Schwendt – Schwendt
  • Zillertaler Heumilch-Sennerei – Fügen im Zillertal
  • Sennereigenossenschaft Hatzenstädt – Niederndorferberg
  • Alpbachtaler Heumilch-Käserei – Reith im Alpbachtal
  • Biokäserei Walchsee und Umgebung
  • Sennerei Westendorf Sebastian Ehrensberger – Westendorf
  • Sennerei Zillertal – Mayrhofen
  • Tannheimer Taler Bergkäserei Otto Biedermann – Haldensee
  • Tirol Milch
  • Sennereigenossenschaft Zillertal Mitte – Zell am Ziller
  • Wildberg Käserei – Reutte
  • Widauer Bernhard – Ellmau
  • Verein Almwirtschaft in Tirol
  • Agrarmarketing Tirol
  • Frischmann Alfons – Terfens

zur BetriebsInformation

Hannes Esterhammer, Geschäftsführer der  Zillertaler Heumilch-Sennerei präsentiert vor einer Holzwand verschiedene Käsesorten auf einem Holzbrett.

Zillertaler
Heumilch-Sennerei

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