Konditorei

Die Kunst des Zuckerbackens  

Drei Etagen der Hochzeitstorte sind fertig, jetzt geht es um das Verzieren und Formen der Figuren. Vieles, was Konditor:innen herstellen, ist einzigartig: die Praline, das Macaron, der Kuchen.  

Biskuit, Creme und Zuckerguss, perfekt aufeinander abgestimmt, sind das Handwerk von Konditor:innen. Sie rühren an, füllen und überziehen, glasieren und dekorieren. Maschinen und Geräte helfen bei der Herstellung, für die Details sind die Hände zuständig. Der Beruf verbindet handwerkliches Können mit einem Gespür für Ästhetik.  

Konditorin mit Teiglingen auf Backblech in der Produktion
© West Werbeagentur GmbH

Im Lehrberuf Konditorei (Zuckerbäckerei) gibt es zwei Schwerpunkte: 

  • Allgemeine Konditorei: Hier dreht sich alles um Mehlspeisen, Torten und Gebäck für den Verkauf in der Konditorei. 
  • Patisserie: Hier stehen Süßspeisen und Desserts im Mittelpunkt, die frisch im Café oder Restaurant auf den Teller kommen. 

Von kleinen Konditoreien und Cafés bis hin zu Betrieben mit eigener Feinbackabteilung gibt es in Tirol zahlreiche Ausbildungsbetriebe. 

Lehrberuf Konditorei  
  • Offizielle Berufsbezeichnung: Konditorei (Zuckerbäckerei) 
  • Lehrzeit: 3 Jahre 
  • Abschluss: Lehrabschlussprüfung, danach Berufsbezeichnung "Konditor:in" 
  • Schwerpunkte: Allgemeine Konditorei (Lehrberuf) | Patisserie (Lehrberuf) 
  • Einstiegsgehalt: € 1.750 - € 2.530 
  • Weiterbildung: Meisterschule für Müller, Bäcker und Konditoren

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