Lebzelter:in 

Aus der Lebkuchen-Werkstatt 

Es duftet nach Zimt, Nelken und Honig. Auf dem Blech liegen Herzen, Sterne und Engel, bereit für den Ofen. Was hier entsteht, kennt jede(r), aber kaum eine(r) weiß, welches Handwerk dahintersteckt. 

Alles beginnt mit zwei Teigen, dem Grund- und dem Gewürzteig. Nach dem Zubereiten führen Lebzelter:innen sie zusammen, entweder von Hand oder in der Teigknetmaschine. Danach wird ausgerollt, ausgestochen und gebacken. Zum Schluss kommt der Überzug aus Schokolade oder die Glasur. 

Lebzelter:innen stellen ganz unterschiedliche Sorten her, jede mit ihrer eigenen Gewürzmischung und ihrem eigenen Rezept. Das Verzieren bleibt Handarbeit. 

Person verziert Lebkuchen mit Zuckerguss in Tirol
© WK Tirol Lebensmittelinnung

Gearbeitet wird überwiegend in gewerblichen Klein- und Familienbetrieben, oft mit einem Sortiment, das seit Generationen weitergegeben wird. 

Die Ausbildung kombiniert zwei Handwerke. Neben der Herstellung von Lebkuchen lernen Lebzelter:innen auch das Fertigen von Kerzen aus Wachs. 

Lehrberuf Lebzelter:in
  • Offizielle Berufsbezeichnung: Lebzelter:in und Wachszieher:in 
  • Lehrzeit: 2 Jahre 
  • Abschluss: Lehrabschlussprüfung 
  • Einstiegsgehalt: € 1.750 - € 2.530 

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