Erfolgreicher Metzger-Klassiker

Metzgerei Schweighofer, Götzens
Metzgerei Schweighofer, Götzens

Kein Catering, keine Großkunden- und Supermarkt-Belieferungen, keine Ladenkette, sondern ausschließlich ein Geschäft mit hochqualitativen Angebot an Fleisch- und Wurstwaren: Dieses traditionelle Konzept funktioniert bei der Götzner Metzgerei Schweighofer seit fast 100 Jahren. Eigentlich hatte Peter-Paul Schweighofer andere berufliche Pläne….

Traumberuf gefunden

Metzger sind nicht unbedingt grobschlächtige Männer wie man an Peter-Paul Schweighofer sieht. Als er jung war, kam ihm selber vor, er passe nicht so recht ins Bild. So überlegte er, nach der Matura ein Jus-Studium zu beginnen. Aber dann entschied er sich doch, die Metzgerei seiner Eltern in Götzens zu übernehmen, die schon sein Großvater Ernst Abenthung gegründet hatte. Heute sagt Peter-Paul Schweighofer aus Überzeugung: „Metzger ist mein Traumberuf!“

Mit Gesetzen und Verordnungen der Juristerei hat er nun als Wirtschaftskammer Innungsmeister und Berufsgruppensprecher häufig zu tun, trotzdem steht er gemeinsam mit seiner Familie – Frau Ingrid, Sohn Michael und Tochter Theresa – täglich in der Metzgerei: In der ersten Wochenhälfte ist er hauptsächlich in der Produktion mit Fleischverarbeitung und Wurstherstellung beschäftigt, gegen Ende der Woche arbeitet er im Verkauf. Dabei erfährt er täglich, wie dankbar die Kunden sind, Fachleute als Ansprechpartner zu haben. Das Wissen, wie ein Stück Fleisch verarbeitet werden muss, damit es der hohen Qualität auch im Bräter oder Kochtopf gerecht wird, ist gefragter denn je.

Gerade in Krisenzeiten wird uns wieder die Systemrelevanz von Metzgereien für die Versorgung der Bevölkerung bewusst und wir erkennen, wie wertvoll qualitätsvolle Lebensmittel sind. Dass auch unsere Kunden dies so sehen, macht uns stolz auf unseren Beruf!“

Peter-Paul Schweighofer

© Metzgerei Schweighofer
Leidenschaftliche Teamarbeit in der Metzgerei: Michael (links), Peter-Paul Schweighofer und der tüchtige Lehrling.

Auch im Sinne der Nachhaltigkeit ist eine Metzgerei wichtig. Peter-Paul Schweighofer: „Bei uns kaufen die Leute ein, was sie brauchen. Sie sind nicht wie in Supermärkten oft versucht, zu Großpackungs-Lockangeboten zu greifen, von denen sie dann vielleicht nur einen Teil verwerten, während der andere Teil weggeworfen wird. Fleisch und Wurst sind zu wertvoll, um so geringschätzig damit umzugehen.“

100jähriger Familienbetrieb

Dennoch gab es in den letzten Jahren einen Schwund an Metzgereien. Die Schweighofers halten erfolgreich die Stellung: „Wir sind seit fast 100 Jahren ein klassischer Familienbetrieb und wollen es auch bleiben.“ So ganz klassisch sind sie aber doch wieder nicht, denn mit Tochter Theresa steht eine ausgebildete Psychotherapeutin hinter der Fleisch- und Wursttheke.

© Metzgerei Schweighofer
Michael Schweighofer möchte den Familienbetrieb in Götzens weiterführen.

Sohn Michael hat Koch gelernt und anschließend bei seinem Vater die Metzgerlehre absolviert. Ist das auch für ihn der Traumberuf? Und ob! Michael Schweighofer: „Die Vielfältigkeit des Metiers macht mir viel Freude und ich habe fest vor, unseren Familienbetrieb erfolgreich weiterführen.“  Er kocht übrigens täglich hervorragende Mittagsmenüs für die Metzgereikunden, wobei er – wie es sich für einen Familienmenschen gehört –  auch gern auf altüberlieferte Großmutter-Rezepte zurückgreift. 

Schweighofer-Erfolgsfaktoren:

Ausgewählte überlieferte Rezepte, bestes heimisches Fleisch, edelste Gewürze, fachmännisches Know-how, modernste Maschinen und allerhöchste Sorgfalt.

Zur Betriebsinformation

Metzgerei Schweighofer

Diese Seite ist eine Weiterleitung und wird im Front-End nicht angezeigt!

Hier klicken um auf die Zielseite zu wechseln.