Wie das Stiel-Eis nach Tirol kam

Hitzefrei – Bio-Eis am Stiel, Thaur
Hitzefrei – Bio-Eis am Stiel, Thaur
26.05.2021
Lesedauer: 2 Minuten

„Paletas“, das handgemachte Eis am Stiel auf den Straßen Mexicos, inspirierte Laura Mesmer: Warum gibt es dieses gefrorene Urlaubsgefühl nicht auch zuhause? Nach ihrer Reise kaufte die Innsbruckerin eine Schockfrostmaschine und startete das kühle Experiment.

Alpine Eiskönigin

Von Jänner bis Oktober laufen in der ehemaligen Metzgerei in Thaur die Eismaschinen heiß. Erdbeeren, frisch gespressten Zitronensaft, Wasser und Zucker püriert die junge Unternehmerin in einem riesigen Kochtopf. Das Fruchtgemisch kippt sie gekonnt in die typischen Stieleis-Formen. Fehlen nur noch die Holzstäbchen, gebrandet mit dem „Hitzefrei“-Logo. Und ab in den Schockfroster.

Mit Google-Recherchen und Tutorials hat Laura gelernt, was sie für die Eis am Stiel-Produktion braucht:

  • Früchte (am liebsten aus Tirol)
  • Wasser und Zucker (so wenig wie möglich)
  • Eine Schockfrostmaschine (muss nicht neu sein)
  • Verpackungen und Holzstiele (aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft)

Beim Anrühren, Abfüllen, Verpacken und Ausliefern helfen die Mitarbeiter:innen. Anders, als bei der Gründung 2017. Damals war die Eisproduzentin auf sich allein gestellt. Denn niemand glaubte wirklich an ihre Vision vom regionalen Eis am Stiel. „Alle haben mich belächelt. Ich hab’s trotzdem versucht“, lacht Laura.

Genial regional

Mit hochwertigen Bio-Früchten aus der Region und recycelbaren Verpackungen möchte die Innsbruckerin eine Alternative zum Industrie-Eis bieten.

Ich probiere laufend neue Kreationen aus und merke, welche gut ankommen.

ERzählt laura

Zwei junge Frauen, beide mit einem Eis am Stiel in der Hand, beide lachend, vor winterlicher Bergkulisse
© Victoria Dauter

Erdbeere, Himbeer Cheesecake, Mango Orange (ohne Zuckerzusatz), Schokolade, Salzkaramell und Gurke Zitrone sind die Sorten, die den Tiroler:innen schmecken. Eis mit kleinen Makeln landet nicht im Müll, sondern in einem „To Good To Go“ Sackerl. Damit kämpft Laura gegen Lebensmittelverschwendung.

Frucht statt Zucker

Der größte Unterschied zu namhaften Stieleis-Marken ist der hohe Anteil an Erdbeeren, Himbeeren oder Kakao. Viel Zucker ist also nicht nötig für ein intensives Geschmackserlebnis.

Die Zutatenliste überzeugt: Keine Konservierungsstoffe, künstliche Farbstoffe oder Aromen. Dafür umso mehr Früchte.

Laura empfiehlt ihre Eis-Kreationen als gesündere Alternative. „Eis bleibt Eis. Aber es ist ein gutes Gefühl, wenn man weiß, was drin ist“, betont sie.

Hitzefrei in Tirols Eistruhen

Mit diesen süßen Argumenten punktet das handgemachte Eis am Stiel bei jungen, ernährungsbewussten Konsument:innen. Inzwischen zählen Gastronomie und der regionale Einzelhandel zu Lauras Hauptabnehmer:innen.

zur BetriebsInformation

Zwei junge Frauen, beide mit einem Eis am Stiel in der Hand, beide lachend, vor winterlicher Bergkulisse

Hitzefrei – Eis am Stiel

Moosgasse 2, 6065 Thaur

+43 677 620 319 04

info@hitzefrei.at
www.hitzefrei.at


Das Eis ist an folgenden Standorten erhältlich: Zur Karte

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