Verfahrenstechnik für die Getreidewirtschaft
Vom Korn zum Mehl
Bevor die Produktion beginnt, übernehmen Verfahrenstechniker:innen die Rohstoffe, prüfen deren Qualität und verantworten das richtige Lagern. Die weiteren Schritte, vom Vermahlen über das Vermischen bis zum Wiegen und Reinigen, laufen größtenteils vollautomatisiert. Fachkräfte haben die Aufgabe, diese Abläufe zu steuern und zu überwachen. Außerdem beurteilen sie die Qualität der Erzeugnisse, mischen Mahlprodukte und warten die Anlage.
Im Zuge ihrer Ausbildung entscheiden sich Verfahrenstechniker:innen für einen der drei Schwerpunkte:
- Getreidemüller:in
Sie verarbeiten Weizen, Roggen und andere Getreidesorten vor allem zu Mehl. Aus den Mühlen kommen auch Grieß, Grütze, Flocken und Gewürzpulver.
- Futtermittelherstellung
Futtermittelhersteller:innen produzieren Nahrung für Kühe, Schweine, Haus- oder Zootiere.
- Backmittelherstellung
Zu den Backmittelerzeugnissen zählen beispielsweise Getreideerzeugnisse, Zuckerstoffe und Milcherzeugnisse.
Lehrberuf Verfahrenstechnik für die Getreidewirtschaft
- Offizielle Berufsbezeichnung: Verfahrenstechnik für die Getreidewirtschaft
- Schwerpunkte: Getreidemüller:in, Futtermittelherstellung, Backmittelherstellung
- Lehrzeit: 3 Jahre
- Abschluss: Lehrabschlussprüfung
- Einstiegsgehalt: € 1.970 - € 2.320