Gurgltalbrot Bäckerei-Tschiderer

Fernpaßstraße 12
6465 Nassereith

Manchmal führt das Leben auf Umwegen zum Ziel – so auch bei Tanja und Ludwig Tschiderer. Die beiden lernten sich 1992 in der Berufsschule für Bäcker:innen kennen, gingen danach beruflich zunächst getrennte Wege und fanden im Jahr 2000 privat wieder zusammen. Mit ihrer gemeinsamen Leidenschaft fürs Bäckerhandwerk reifte der Wunsch nach einer eigenen Backstube. Im Jahr 2010 setzten sie ihren gemeinsamen Plan in die Tat um und gründeten die Bäckerei Gurgltalbrot in Nassereith.

Von Beginn an setzen Tanja und Ludwig Tschiderer auf naturbelassenes Brot. Ohne Chemie, ohne künstliche Backhilfsmittel – stattdessen mit hauseigenem Natursauerteig, traditioneller Handwerkskunst und besten Zutaten aus der Region. Dieser klare Qualitätsanspruch prägt das Sortiment bis heute und ist Grundlage für das Vertrauen der Kund:innen.

Neben dem täglichen Brothandwerk ist die Bäckerei auch eng mit dem regionalen Brauchtum verbunden. Eine besondere Rolle spielt dabei die Nassereither Fasnacht. Zu diesem Anlass stellt Familie Tschiderer die traditionellen gesottenen Fasnachtsbrezen her – eine Weißbrotbreze mit Kümmel, die vor dem Backen in heißem Wasser gesotten wird. Das aufwendige Herstellungsverfahren sorgt für eine feste Oberfläche und einen weichen Kern und macht die Brezen länger haltbar als herkömmliche Weißbrotbrezen. 

Die „gesottene Breze“ gibt es ausschließlich zur Fasnachtszeit. In der Nacht vor dem großen Umzug werden sie frisch gesotten und gebacken, bevor sie beim Nassereither Schellerlaufen von Roller, Schaller, Kehrer und Spritzer an Besucher:innen überreicht werden – eine Tradition, die bis in die Nachkriegszeit zurückreicht.

Auch die nächste Generation steht bereits in den Startlöchern: Mit der jungen Bäckermeisterin Julia Tschiderer bringt frischer Wind Einzug in den Betrieb. Sie verbindet neue Ideen mit dem gewachsenen Handwerksverständnis der Familie und sorgt dafür, dass die Unternehmensphilosophie von Gurgltalbrot auch in Zukunft konsequent weitergeführt wird.

Genuss-Geschichte

Aus Liebe zum Handwerk

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